Was ist passiert?
Im Silicon Valley existieren Programme, bei denen Entrepreneurship und Technologie nicht erst an der Universität beginnen.
Der Silicon Valley Young Coders Club beschreibt sein Ziel ausdrücklich damit, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, eigene Start-up-Ideen zu entwickeln. In semesterlangen Entrepreneurship-Programmen sollen Schülerinnen und Schüler eine Idee in einen Businessplan und schließlich in einen funktionierenden Prototyp verwandeln. Nach eigenen Angaben wurden seit 2015 mehr als 2.000 kalifornische Schülerinnen und Schüler erreicht und Hunderte Prototypen entwickelt.
Ein anderes aktuelles Beispiel ist SV Lions in Palo Alto. Dort richtet sich ein Accelerator-Format an Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren. Innerhalb eines Wochenendes sollen sie ein Problem auswählen, ein Produkt entwickeln, moderne KI- und Softwarewerkzeuge einsetzen und das Ergebnis tatsächlich veröffentlichen. Der zentrale Gedanke lautet nicht nur Programmieren lernen, sondern etwas bauen und in die Realität bringen.
Das Entscheidende daran ist weniger, ob aus einem Zwölfjährigen tatsächlich ein Unternehmer wird.
Entscheidend ist die Botschaft:
Du darfst bauen.
Du darfst ausprobieren.
Du darfst mit einer eigenen Idee beginnen.
Finnland macht Unternehmergeist zur Bildungsaufgabe
Finnland geht einen anderen Weg.
Dort ist „Working life competence and entrepreneurship“ Teil der übergreifenden Kompetenzen des nationalen Curriculums für die Grund- und Sekundarschule. Schulen sollen unter anderem Gelegenheiten für Experimentieren, Erkunden und aktives Lernen schaffen.
Interessant ist die finnische Definition von Entrepreneurship Education, denn dabei geht es ausdrücklich nicht nur darum, Unternehmen zu gründen.
Ziele sind unter anderem:
positive Einstellungen zu Unternehmertum, Eigeninitiative, unternehmerische Fähigkeiten, das Erkennen der eigenen Kompetenzen und die Fähigkeit, Ideen praktisch umzusetzen.
Experimentieren, Projekte und die Zusammenarbeit mit Unternehmen gehören ausdrücklich dazu.
Genau dieser Punkt ist wichtig.
Unternehmerisches Denken bedeutet nicht, jedem Kind eine GmbH zu geben.
Es bedeutet:
Probleme erkennen, Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen, etwas ausprobieren und mit einem Ergebnis umgehen, das vielleicht nicht sofort funktioniert.
Das sind Fähigkeiten, die genauso für Arbeitnehmer, Forscher, Ingenieure oder Führungskräfte wichtig sind.
Estland beginnt sogar vor der Hochschule
Auch Estland behandelt Entrepreneurship Education nicht ausschließlich als Wirtschaftsthema für Erwachsene.
Das estnische Bildungsministerium beschreibt ein nationales Programm zur Förderung von Entrepreneurship- und Karrierekompetenzen über allgemeine Bildung, berufliche Bildung und Hochschulen hinweg.
Im Rahmen des Programms wurden sogar Materialien für unterschiedliche Bildungsstufen entwickelt... von früher Bildung über Schulen bis hin zu Berufs- und Hochschulbildung.
Damit wird Unternehmergeist nicht als Spezialwissen für Menschen verstanden, die später vielleicht ein Unternehmen gründen.
Er wird Teil einer grundsätzlicheren Fähigkeit:
selbstständig handeln können.
Israel: Jugendliche sitzen sogar mit am Entscheidungstisch
Ein besonders interessantes Beispiel kommt aus Tel Aviv.
Das kommunal unterstützte Sarona Youth Innovation & Entrepreneurship Center richtet sich an Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren.
Dort lernen sie Grundlagen von Unternehmertum, Technologie, Business sowie sozialer und urbaner Innovation.
Aber das Bemerkenswerteste ist etwas anderes:
Die Jugendlichen sollen nicht nur Teilnehmer sein.
Sie sind nach Angaben der Stadt auch in Entscheidungsprozesse des Zentrums eingebunden und sollen Eigenständigkeit erhalten.
Israels Bildungsministerium bietet darüber hinaus Programme zu Entrepreneurship und Innovation für Schülerinnen und Schüler an. In einem Programm für ältere Schüler werden aus Ideen praktische Projekte entwickelt; dazu gehören Mentoring, Technologie, Businessentwicklung und Präsentationen vor Investoren.
Die Lektion dahinter lautet immer wieder:
Innovation wird nicht ausschließlich erklärt. Sie wird erlebt.
Und dann gibt es Lichtenfels
Jetzt wird es für Deutschland interessant, denn für diese Idee müssen wir nicht nach Palo Alto, Helsinki oder Tel Aviv fliegen.
In Lichtenfels entsteht genau auf regionaler Ebene ein ähnlicher Ansatz.
Der MACHBAR Makerspace des FADZ bringt Kindern und Jugendlichen Technologien wie 3D-Druck, 3D-Scanning, Konstruktion, Robotik und Lasercutting näher.
Und mit dem MachbarMobil fährt diese Infrastruktur sogar direkt dorthin, wo die jungen Menschen sind.
Das MachbarMobil ist ein mobiler Makerspace mit unter anderem 3D-Druckern, Lasercutter und Software. Es besucht Schulen, Vereine und Unternehmen und soll insbesondere junge Menschen an MINT-Technologien heranführen.
Das Konzept funktioniert nicht nur auf dem Papier.
Der MACHBAR e.V. berichtet, dass über seine Angebote vor Ort und mit dem MachbarMobil inzwischen mehr als 4.000 Schülerinnen und Schüler in Franken mit handwerklichen Fähigkeiten, digitalen Lernwelten und Technologien in Berührung gekommen sind.
Auch Schulen bestätigen die praktische Zusammenarbeit.
Die Herzog-Otto-Mittelschule in Lichtenfels beschreibt beispielsweise, wie das MachbarMobil mit Laptops, mobilen 3D-Druckern und einem kleinen Lasercutter direkt an die Schule kommt und Schülerinnen und Schülern konkrete Einblicke in diese Technologien ermöglicht.
Das ist mehr als Technikunterricht, denn ein Kind sieht einen 3D-Drucker nicht auf einem Arbeitsblatt.
Es benutzt ihn. Es konstruiert. Es produziert. Es sieht:
Aus einer Idee kann ein reales Objekt werden.
Und genau dort beginnt Innovation.
ROQ Einordnung – Warum ist diese Nachricht wichtig?
Deutschland diskutiert ständig über seine Innovationsfähigkeit.
Wir brauchen mehr Gründer.
Mehr Start-ups, mehr Ingenieure, mehr Digitalisierung, mehr MINT-Fachkräfte, mehr Unternehmer, doch dann stellt sich eine ziemlich einfache Frage:
Wann lernen junge Menschen eigentlich, dass sie selbst etwas erfinden dürfen?
Wir erwarten mit 25 plötzlich:
Sei innovativ, denke unternehmerisch, entwickle neue Geschäftsmodelle, übernimm Risiko, präsentiere deine Idee, akzeptiere Scheitern, baue einen Prototyp, teste ihn am Markt.
Aber wenn ein Mensch 20 Jahre lang hauptsächlich gelernt hat, vorhandene Lösungen korrekt wiederzugeben, ist dieser Wechsel gewaltig.
Innovationskultur entsteht deshalb möglicherweise nicht erst in einem Gründerzentrum.
Sie beginnt im Bildungssystem.
Es geht nicht darum, Kinder zu Unternehmern zu machen
Hier muss man allerdings sauber unterscheiden.
Die Lösung lautet nicht:
Jedes zehnjährige Kind braucht einen Businessplan.
Ein Kind sollte Kind sein dürfen.
Es sollte spielen. Entdecken. Fehler machen. Neugierig sein.
Und genau deshalb passt Innovationsbildung eigentlich hervorragend zu Kindern, denn Kinder besitzen etwas, das viele Organisationen Erwachsenen später mühsam wieder beibringen:
Sie fragen ständig:
Warum?
Warum nicht?
Was passiert, wenn ich das anders mache?
Das ist beinahe die natürliche Ausgangsposition von Innovation.
Gute Innovationsbildung versucht deshalb nicht, aus Kindern kleine CEOs zu machen.
Sie versucht, diese Neugier nicht abzutrainieren.
Europa macht bereits mehr, als man denkt
Auch hier wäre es falsch zu behaupten, Europa habe Entrepreneurship Education verschlafen.
Ein 2025 veröffentlichter Eurydice-Vergleich, über den die finnische Bildungsbehörde 2026 berichtete, zeigt, dass Entrepreneurship Education in allen 36 untersuchten europäischen Bildungssystemen in Grund- beziehungsweise weiterführende Schulcurricula integriert ist. Häufig geschieht dies fächerübergreifend oder eingebettet in andere Unterrichtsfächer.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht mehr:
Steht Innovation irgendwo im Lehrplan?
Sondern:
Wie oft erlebt ein Kind sie tatsächlich?
Zwischen einem Satz im Curriculum und einem selbst gebauten Prototyp liegt ein großer Unterschied.
Innovation kann man nicht auswendig lernen
Man kann erklären, was ein Start-up ist.
Man kann erklären, was 3D-Druck ist.
Man kann erklären, was künstliche Intelligenz ist.
Man kann erklären, wie Design Thinking funktioniert.
Aber das ist ungefähr so, als würde man Schwimmen ausschließlich mit einem Lehrbuch unterrichten.
Irgendwann muss man ins Wasser.
Innovation benötigt deshalb Räume, in denen Kinder:
etwas bauen, etwas verändern, etwas kaputtmachen, neu anfangen, gemeinsam Probleme lösen, Technologien ausprobieren und eigene Ideen präsentieren können.
Genau deshalb sind Makerspaces so interessant.
Sie verändern Technologie von etwas Abstraktem zu etwas, das man anfassen kann.
Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmer und Kommunen
Für Unternehmen: Der Fachkräftemangel beginnt Jahre vor der Stellenanzeige
Unternehmen sprechen über Fachkräftemangel häufig erst dann, wenn eine Stelle nicht besetzt werden kann.
Dann sucht man einen Entwickler, einen Mechatroniker, eine Ingenieurin, einen KI-Spezialisten, doch das Interesse an Technik entsteht möglicherweise zehn oder 15 Jahre vorher.
Ein Kind, das einmal selbst einen Roboter programmiert, ein Bauteil konstruiert oder etwas mit einem Lasercutter hergestellt hat, versteht Technologie anders als jemand, der sie nur aus einem Schulbuch kennt.
Das bedeutet nicht, dass dieses Kind später automatisch Ingenieur wird, aber es kennt die Möglichkeit.
Für Unternehmen liegt darin eine langfristige Form der Nachwuchsförderung.
Nicht:
„Wie bekommen wir nächstes Jahr einen Auszubildenden?“
Sondern:
„Wie sorgen wir dafür, dass Kinder unserer Region überhaupt entdecken, dass Technik spannend sein kann?“
Genau deshalb ist die Verbindung zwischen regionaler Wirtschaft, Schulen und Orten wie dem MACHBAR strategisch interessant.
Der Nachwuchs von 2035 sitzt heute möglicherweise in der fünften Klasse.
Für Arbeitnehmer: Selbstwirksamkeit wird zur Zukunftskompetenz
Auch wenn ein Kind niemals gründet, bleibt etwas anderes wertvoll.
Es lernt:
Ich kann etwas selbst entwickeln.
In einer Arbeitswelt, die stärker von KI, Automatisierung und permanentem Wandel geprägt sein wird, ist diese Haltung enorm wichtig.
Arbeitnehmer werden häufiger mit Technologien konfrontiert werden, die während ihrer Ausbildung noch gar nicht existierten.
Dann reicht Wissen allein nicht.
Menschen müssen ausprobieren können. Probleme zerlegen. Lösungen suchen. Mit anderen zusammenarbeiten. Scheitern und erneut beginnen.
Kinder früh an Innovation heranzuführen ist deshalb nicht nur Gründerförderung.
Es ist auch Vorbereitung auf eine Arbeitswelt, in der Anpassungsfähigkeit selbst zur Kompetenz wird.
Für Kommunen: Innovationspolitik kann mit einem Kleinbus anfangen
Und genau Lichtenfels zeigt vielleicht den spannendsten Perspektivwechsel.
Eine Kommune braucht nicht sofort einen Milliarden-Technologiepark.
Sie kann klein anfangen.
Mit einem Makerspace. Mit Schulen. Mit einer Hochschule. Mit Unternehmen. Mit Menschen, die Wissen weitergeben.
Und manchmal tatsächlich mit einem Minivan voller 3D-Drucker und Technik.
Das MachbarMobil dreht das klassische Modell um.
Normalerweise muss ein Schüler zu einer Technologieeinrichtung kommen.
Hier kommt die Technologie zum Schüler.
Gerade für ländliche Regionen ist das interessant.
Nicht jede Schule kann einen vollständigen Makerspace besitzen.
Nicht jede Gemeinde braucht eigene Lasercutter, Robotiklabore und 3D-Druck-Infrastruktur, aber eine Region kann Infrastruktur teilen.
Plötzlich wird aus einem Fahrzeug ein Werkzeug regionaler Innovationspolitik.
Chancen & Risiken
Potenziale und mögliche Zielkonflikte werden bewusst nebeneinandergestellt.
Der vielleicht größte Vorteil früher Innovationsförderung ist nicht die Zahl später gegründeter Unternehmen.
Es ist die Erweiterung dessen, was Kinder für möglich halten.
Ein Kind, das nie jemanden kennt, der ein Unternehmen aufgebaut hat, betrachtet Gründung möglicherweise als etwas völlig Fremdes.
Ein Kind, das Technologie nur konsumiert, sieht Computer als fertige Produkte.
Ein Kind, das selbst programmiert, konstruiert oder produziert, lernt etwas anderes:
Technologie wird von Menschen gemacht.
Und Menschen können sie verändern.
Das kann langfristig Einfluss auf Berufsentscheidungen, Unternehmergeist, technische Kompetenzen und regionale Innovationskraft haben.
Auch Innovationsförderung kann falsch gemacht werden.
Wenn aus jedem Workshop sofort die Erwartung entsteht:
„Jetzt müssen daraus Gründer werden“
wird aus Neugier Leistungsdruck.
Wenn Programme nur besonders leistungsstarke Kinder erreichen, können bestehende Unterschiede sogar größer werden.
Und wenn Technologieprogramme nur aus glänzenden Geräten bestehen, aber niemand Kindern Raum zum selbstständigen Experimentieren gibt, entsteht eine weitere Vorführung statt wirklicher Innovationsbildung.
Deshalb sollte der Maßstab nicht lauten:
Wie viele Start-ups haben Zwölfjährige gegründet?
Sondern:
Wie viele Kinder haben erlebt, dass ihre eigene Idee umgesetzt werden kann?
Perspektivenwechsel
Wenn wir über Wirtschaftsstandorte sprechen, denken wir an:
Steuern. Gewerbeflächen. Autobahnen. Breitband. Förderprogramme. Venture Capital.
Alles wichtig, aber vielleicht existiert eine noch langfristigere Infrastruktur.
Neugier.
Ein Wirtschaftsstandort entsteht nicht nur dadurch, dass Unternehmen kommen.
Er entsteht auch dadurch, dass eine Generation von Menschen aufwächst, die gelernt hat:
Probleme kann man lösen, Technologie kann man verstehen, Ideen kann man testen, Unternehmen kann man gründen und Scheitern bedeutet nicht automatisch, dass die Idee dumm war.
Vielleicht ist das einer der unsichtbarsten Unterschiede erfolgreicher Innovationsregionen.
Nicht jeder Mensch wird Unternehmer.
Aber viel mehr Menschen wachsen mit dem Gedanken auf:
Ich könnte einer werden.
Was wir wissen
Im Silicon Valley existieren Programme, in denen bereits Jugendliche Start-up-Ideen entwickeln, Produkte bauen und Prototypen präsentieren. Der Silicon Valley Young Coders Club berichtet von mehr als 2.000 erreichten Schülerinnen und Schülern seit 2015.
Finnlands nationales Curriculum integriert Arbeitswelt- und Entrepreneurship-Kompetenzen ausdrücklich als übergreifenden Bestandteil schulischer Bildung und betont Experimentieren und aktives Lernen.
Estland hat Entrepreneurship- und Karrierebildung über verschiedene Bildungsstufen hinweg systematisch entwickelt.
Tel Aviv betreibt ein kommunales Innovations- und Entrepreneurship-Zentrum für Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren, in dem Technologie, Unternehmertum und eigenständige Beteiligung miteinander verbunden werden.
Und in Lichtenfels bringt das MachbarMobil Zukunftstechnologien mit 3D-Druckern, Lasercutter und Software direkt zu Schulen und anderen Einrichtungen. MACHBAR berichtet von inzwischen mehr als 4.000 erreichten Schülerinnen und Schülern in Franken.
Was noch unklar ist
Schwieriger ist die Frage, wie stark solche Programme später tatsächlich Gründungsquoten, Innovationsleistung oder Berufswahlen beeinflussen.
Ein einzelner Makerspace-Besuch macht noch keinen Ingenieur.
Ein Entrepreneurship-Kurs erzeugt noch keinen Gründer.
Und internationale Programme lassen sich aufgrund unterschiedlicher Bildungssysteme nicht einfach eins zu eins vergleichen.
Deshalb sollte man ihre Wirkung nicht übertreiben.
Der entscheidende kurzfristige Effekt liegt zunächst woanders:
Kinder erhalten Zugang zu Erfahrungen, die sie ohne solche Programme möglicherweise niemals gemacht hätten.
Ob daraus später ein Beruf, eine Erfindung oder ein Unternehmen entsteht, entscheidet sich erst Jahre danach.
Was als Nächstes wichtig wird
Deutschland sollte deshalb nicht nur darüber diskutieren, wie viele Informatikstunden Kinder bekommen.
Interessanter wäre die Frage:
Wie viele Kinder bekommen während ihrer Schulzeit tatsächlich Gelegenheit, etwas Eigenes zu entwickeln?
Technikunterricht könnte stärker mit Makerspaces verbunden werden.
Unternehmen könnten Schulen nicht nur Geld spenden, sondern reale Probleme für Projekte bereitstellen.
Hochschulen könnten Labore für Jugendliche öffnen.
Kommunen könnten mobile Angebote wie das MachbarMobil unterstützen.
Gründer könnten von ihren Erfahrungen berichten.
Und Kinder könnten erleben, dass Wirtschaft nicht nur etwas ist, das Erwachsene irgendwo in Unternehmen machen.
Wirtschaft entsteht, wenn Menschen Probleme lösen und daraus Wert schaffen.
Einordnung von ROQ News
Vielleicht suchen wir Europas Innovationsproblem zu häufig bei Erwachsenen.
Wir versuchen 30-Jährigen Risikobereitschaft beizubringen.
Wir erklären 40-Jährigen Design Thinking.
Wir organisieren Gründerseminare.
Wir sprechen über Fehlerkultur.
Und gleichzeitig könnten wir viel früher beginnen.
Nicht mit Bilanzen.
Nicht mit Steuern.
Nicht mit komplizierten Businessplänen.
Sondern mit einer viel einfacheren Erfahrung:
Du hast eine Idee? Dann probier sie aus.
Genau das verbindet auf sehr unterschiedliche Weise Programme im Silicon Valley, finnische Entrepreneurship Education, israelische Innovationszentren und einen Makerspace in Lichtenfels.
Die Dimensionen sind unterschiedlich.
Die Systeme sind unterschiedlich.
Aber die Grundidee ähnelt sich.
Kinder sollen Zukunft nicht nur erklärt bekommen.
Sie sollen erfahren, dass sie selbst daran bauen können.
Und vielleicht beginnt genau dort jene Innovationskultur, die Europa später nicht mehr teuer nachholen müsste.
Michael Langner
Gründer & CEO von Cast RoyalQuellen
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National core curriculum for primary and lower secondary (basic) education – Finnish National Agency for EducationSonstige · abgerufen 16.09.2026
- Fachmedium · veröffentlicht 21.08.2026 · abgerufen 16.09.2026
- Sonstige · abgerufen 16.09.2026
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Ettevõtlus- ja karjääriõpe – Ministerium für Bildung und WissenschaftBehörde · veröffentlicht 18.01.2024 · abgerufen 16.09.2026
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Unser mobiler Makerspace – Machbar e.V.Sonstige · abgerufen 16.09.2026
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Werken - Technisches Zeichnen - CAD – Herzog Otto MittelschuleSonstige · abgerufen 16.09.2026
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