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Innovation ROQ Analyse

Man muss nur hinschauen: Deutschland hat längst eine Innovationslandschaft für Kinder

Bestätigte Informationen

Was ist passiert?

Unser aktueller Blick ging nach Baden-Württemberg.

Und dort stößt man schnell auf ein Beispiel, das ziemlich gut zeigt, was außerhalb des normalen Schulunterrichts bereits möglich ist.

Das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg - SFZ bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, in ihrer Freizeit selbst zu:

forschen, entwickeln, experimentieren und erfinden.

Dabei geht es ausdrücklich über den normalen Schulstoff hinaus.

Jugendliche können Kurse besuchen, eigene Forschungsfragen mitbringen oder gemeinsam mit Betreuern ein Projekt entwickeln. Die Teilnahme an den Angeboten des SFZ ist nach eigenen Angaben kostenlos.

Und es geht dabei nicht nur um ein bisschen Experimentieren am Nachmittag.

2026 traten beispielsweise 46 Schülerinnen und Schüler in 21 Teams für das SFZ beim RoboCup Germany an.

Ein Team wurde deutscher Meister und qualifizierte sich für die RoboCup-Weltmeisterschaft.

Andere Jugendliche arbeiteten an:

einem Unkrautroboter, Vertical Gardening, genetischen Untersuchungen von Stechmücken, einer Turingmaschine oder einem smarten Erste-Hilfe-Kasten.

Das ist Nachwuchsförderung, wie wir sie bei ROQ immer wieder meinen.

Nicht:

„Heute erklären wir euch Innovation.“

Sondern:

„Hier ist die Ausstattung. Hier sind Mentoren. Was möchtest du herausfinden?“

In Heilbronn wartet gleich die nächste Stufe

Auch die experimenta zeigt, wie breit solche Angebote inzwischen werden können.

Dort gibt es neben Schülerlaboren und einem Jugendforschungszentrum einen eigenen Maker Space mit rund 450 Quadratmetern Fläche.

Zur Ausstattung gehören Bereiche für:

Elektronik, Holzbearbeitung, Textilien, Rapid Prototyping und Medienproduktion.

Der Maker Space richtet sich grundsätzlich an Menschen ab 14 Jahren... unabhängig davon, ob bereits technisches oder handwerkliches Vorwissen vorhanden ist.

Das Jugendforschungszentrum der experimenta bietet darüber hinaus moderne Labore, in denen Jugendliche eigene MINT-Projekte umsetzen können.

2026 konnten Besucher dort beispielsweise:

Roboter kennenlernen, Labore ausprobieren, Projektteams treffen und Arbeiten aus Jugend forscht sehen.

Und auf der Maker Faire Heilbronn wurden Projekte präsentiert, die ziemlich gut zeigen, wie breit „Machen“ verstanden werden kann:

ein selbstgebauter Boeing-737-Flugsimulator, ein automatisch geregelter Holzkohle-Smoker, Elektronik, 3D-Druck, Reparatur, Sensornetzwerke und Arduino-Programmierung mit KI-Unterstützung.

Das Entscheidende dabei:

Innovation wird greifbar.

Nicht nur darüber lesen.

Selbst bauen.

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ROQ Einordnung – Warum ist diese Nachricht wichtig?

Je mehr Regionen man untersucht, desto deutlicher wird ein Muster.

Deutschland besitzt bereits eine erstaunlich große Landschaft außerschulischer Bildungsangebote.

Die bundesweiten MINT-Regionen melden aktuell 165 regionale Netzwerke und inzwischen existieren solche Netzwerke in allen 16 Bundesländern.

Diese Netzwerke verbinden je nach Region:

Kitas, Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Forschungsinstitutionen, Vereine, Stiftungen und Kommunen.

Damit wird eine Aussage möglich, die wir nach unserer Recherche inzwischen ziemlich klar treffen können:

Egal in welchem Bundesland man lebt... es lohnt sich zu suchen.

Das bedeutet nicht, dass jedes Dorf einen Maker Space besitzt.

Das bedeutet auch nicht, dass die Angebote überall gleich gut verteilt sind.

Im Gegenteil: Die MINT-Regionen weisen selbst darauf hin, dass die Strukturen regional sehr unterschiedlich verteilt sind und weiterhin weiße Flecken existieren.

Aber die Aussage:

„Bei uns gibt es sowas nicht“

sollte man inzwischen wirklich erst treffen, nachdem man gesucht hat.

Denn Deutschland bietet längst sehr unterschiedliche Einstiege

In Berlin können Jugendliche bei Jugend hackt beispielsweise in offenen Werkstätten löten, 3D-drucken, mit Raspberry Pi und Arduino arbeiten oder eigene Projekte entwickeln. Die Angebote richten sich auch ausdrücklich an Anfänger.

In Hamburg sind inzwischen 49 Schulen Teil des Makerhub-Projekts. Dort soll Making stärker in Unterricht und Schulkultur integriert werden.

In Potsdam existieren Wege vom offenen Technik-Lab über längerfristige Informatikangebote bis zu Wettbewerben.

In Thüringen gibt es Schülerforschungszentren und regionale MINT-Strukturen.

Bayern besitzt eigene MINT-Regionen vom ländlichen Raum bis zu Hochschulstandorten.

Nordrhein-Westfalen arbeitet mit großen regionalen MINT-Netzwerken.

Auch Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Hessen und das Saarland sind Teil der bundesweiten MINT-Landschaft.

Alle 16 Länder sind vertreten.

Das Problem:

Wer kennt diese Karte?

Wer weiß als Vater oder Mutter:

„Da kann mein Kind hin“?

Möglichkeiten gibt es viele. Orientierung deutlich weniger.

Genau dort liegt vielleicht die eigentliche Baustelle.

Wer Fußball spielen möchte, sucht:

Fußballverein + Ort.

Wer ein Instrument lernen möchte:

Musikschule + Ort.

Aber wonach sucht ein Vater, dessen zwölfjährige Tochter ständig elektronische Geräte auseinanderbaut?

„Innovationsförderung Kinder“?

„MINT Region“?

„Maker Space Jugendliche“?

„Schülerforschungszentrum“?

„Jugend hackt“?

„Schülerlabor“?

„Robotik Club“?

„Jugend forscht Vorbereitung“?

Man muss teilweise bereits wissen, wie diese Welt ihre Einrichtungen nennt, um sie überhaupt zu finden.

Und genau das ist ein Problem.

Nicht unbedingt fehlende Infrastruktur, sondern fehlende Orientierung.

Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmer und Kommunen

Für Unternehmen: Fachkräftesicherung beginnt nicht mit der Stellenanzeige

Unternehmen diskutieren über:

Fachkräftemangel, Ingenieurmangel, IT-Fachkräfte, Nachwuchs, Ausbildungsplätze.

Doch der spätere Ingenieur wird nicht mit 24 plötzlich technikbegeistert, vielleicht beginnt seine Geschichte mit zehn Jahren.

Ein Roboter, ein Experiment, ein Maker Space, ein Ferienprojekt, eine erste selbst programmierte Anwendung, ein Jugend-forscht-Projekt, ein Mentor, der sagt:

„Probier es aus.“

Unternehmen können deshalb viel früher Teil regionaler Bildungsnetzwerke werden.

Nicht um Kindern Werbebroschüren in die Hand zu drücken, sondern um zu zeigen:

Was wird hier eigentlich entwickelt?

Welche Berufe gibt es?

Welche Maschinen?

Welche Probleme müssen wir lösen?

Das SFZ Südwürttemberg arbeitet beispielsweise bewusst mit Hochschulen und Unternehmen zusammen.

Das ist die viel interessantere Form von Nachwuchsgewinnung.

Nicht zuerst rekrutieren. Erst Begeisterung ermöglichen.

Für Arbeitnehmer: Kinder müssen auch die Arbeitswelt kennenlernen, die gerade erst entsteht

Eltern kennen normalerweise die Berufe ihrer eigenen Generation, aber viele Berufe der nächsten Generation verändern sich gerade massiv.

KI, Robotik, Sensorik, Photonik, Bioinformatik, 3D-Druck, Energietechnik, Cybersecurity, Automatisierung, neue Materialien.

Kinder sollten deshalb nicht ausschließlich erfahren:

Welche Berufe gibt es heute?

Sie sollten ausprobieren können:

Welche Technologien könnten morgen Berufe verändern?

Das entlastet auch Eltern.

Niemand muss zu Hause ein Robotiklabor besitzen.

Niemand muss seinem Kind Python beibringen können.

Genau dafür gibt es außerschulische Lernorte.

Der Zugang zu diesen Angeboten sollte deshalb viel selbstverständlicher werden.

So selbstverständlich wie:

Sportverein, Musikschule, Bibliothek.

Für Kommunen: man muss nicht alles selbst neu erfinden

Für Städte und Landkreise ist die Botschaft vielleicht noch interessanter.

Eine Kommune muss nicht unbedingt sofort ein eigenes Millionenprojekt bauen.

Vielleicht existieren bereits:

eine Hochschule, ein Unternehmen, ein Makerspace, eine Bibliothek, eine Berufsschule, ein Verein, ein Jugendzentrum, oder eine MINT-Initiative.

Die entscheidende Aufgabe kann zunächst sein:

diese Punkte miteinander zu verbinden.

Genau das ist die Idee regionaler MINT-Netzwerke.

Nicht jede Institution macht ihr eigenes kleines Projekt, das niemand kennt.

Sondern:

Angebote sichtbar machen, Lücken erkennen, Kooperationen schaffen, Kinder weiterleiten.

Die MINT-Regionen beschreiben genau diese regionale Vernetzung als Kern ihrer Arbeit und vielleicht muss eine Kommune deshalb nicht fragen:

„Welches neue Projekt können wir erfinden?“

Sondern zuerst:

„Was haben wir eigentlich schon?“

Neutrale Einordnung

Chancen & Risiken

Potenziale und mögliche Zielkonflikte werden bewusst nebeneinandergestellt.

Chancen

Hier steckt für uns die größte Chance.

Deutschland muss möglicherweise gar nicht bei null anfangen.

Die Bausteine existieren bereits.

Maker Spaces, Schülerforschungszentren, Kinderlabore, Jugend hackt, Jugend forscht, Robotikwettbewerbe, Hochschulprogramme, MINT-Regionen, Unternehmensprojekte, Ferienangebote.

Die spannendere Aufgabe lautet:

Wie verbinden wir sie?

Ein Kind könnte mit zehn einen ersten Workshop besuchen.

Mit zwölf in einem Makerspace experimentieren.

Mit 14 ein eigenes Projekt entwickeln.

Mit 15 Jugend forscht ausprobieren.

Mit 16 mit einem Unternehmen arbeiten.

Mit 17 einen internationalen Wettbewerb besuchen.

Mit 18:

Ausbildung, Studium, Gründung, oder etwas vollkommen anderes.

Nicht jeder muss diese Route gehen, aber wer weiter möchte, sollte wissen:

Wo ist die nächste Tür?

Genau das zeigt Baden-Württemberg sehr gut

Am SFZ kann ein Jugendlicher mit einem Kurs anfangen.

Danach selbst forschen.

Ein Projekt entwickeln.

Bei Jugend forscht antreten.

Robotik vertiefen.

Und im Extremfall bis zu einer Weltmeisterschaft gelangen.

In Heilbronn kann jemand zunächst einen Maker Space kennenlernen.

Dann einen Club besuchen.

Im Labor arbeiten.

Ein eigenes Forschungsprojekt entwickeln.

Und es möglicherweise später bei einem Wettbewerb einreichen.

Das ist genau der Unterschied zwischen:

Veranstaltung

und

Entwicklungsweg.

Risiken

Hier müssen wir allerdings sauber bleiben.

Dass in allen Bundesländern MINT-Netzwerke existieren, bedeutet nicht:

Jedes Kind hat denselben Zugang.

Die Entfernung kann zu groß sein.

Busverbindungen können fehlen.

Eltern kennen das Angebot nicht.

Termine passen nicht.

Plätze sind begrenzt.

Einige Programme kosten Geld.

Andere setzen bereits Interesse voraus.

Manche Angebote konzentrieren sich stark auf Ballungsräume.

Und selbst die bundesweiten MINT-Netzwerke sprechen weiterhin von regionalen weißen Flecken, deshalb wäre die falsche Schlussfolgerung:

„Es gibt doch alles, Eltern müssen nur suchen.“

Die bessere lautet:

Es existiert bereits viel mehr, als viele Familien wissen – jetzt müssen wir den Zugang einfacher machen.

Das zweite Risiko: Wir erreichen immer dieselben Kinder

Auch ein hervorragendes Schülerlabor bringt gesellschaftlich wenig, wenn dort hauptsächlich Jugendliche landen, deren Eltern ohnehin:

Akademiker sind, MINT-Berufe kennen, Programme recherchieren und ihre Kinder überall anmelden.

Innovation darf kein Insiderwissen für Familien sein, die bereits wissen, wo sie suchen müssen.

Deshalb braucht es Schulen als Verteiler.

Bibliotheken, Jugendzentren, Kommunen, Unternehmen, Vereine,vielleicht sogar einen simplen Hinweis:

„Dein Kind interessiert sich für Technik? Hier sind fünf kostenlose Angebote in deiner Nähe.“

So banal kann Talentförderung manchmal sein.

Das dritte Risiko: Ein einzelner Workshop ist noch keine Förderung

Auch das zieht sich inzwischen durch unsere Recherche.

Ein Aktionstag kann hervorragend sein.

Er kann Neugier auslösen, aber Talent entsteht durch Wiederholung.

Ausprobieren, wiederkommen, schwieriger werden, eigene Projekte, Mentoren, andere Jugendliche treffen, Scheitern, verbessern.

Genau deshalb sind langfristige Strukturen wie Schülerforschungszentren, Makerhubs und regelmäßige Labs so interessant.

Der Workshop zündet den Funken.

Die Infrastruktur hält das Feuer am Leben.

Perspektivenwechsel

Wenn wir nur auf das einzelne Angebot schauen, sehen wir:

einen Makerspace in Heilbronn, ein Forschungszentrum in Südwürttemberg, ein Jugend-hackt-Lab in Berlin, Makerhubs in Hamburg, ein Informatikprogramm in Potsdam, ein Schülerforschungszentrum in Thüringen, eine MINT-Region in Bayern.

Das sieht nach vielen kleinen Projekten aus.

Betrachtet man alles zusammen, entsteht ein anderes Bild.

Deutschland besitzt bereits ein dezentrales Netz von Orten, an denen Kinder entdecken, bauen, programmieren und forschen können.

Die bundesweit aktuell 165 MINT-Regionen in allen 16 Bundesländern machen sichtbar, dass diese Struktur nicht nur aus ein paar Leuchttürmen besteht.

Vielleicht fehlt Deutschland deshalb nicht zuerst die nächste große Bildungsinitiative.

Vielleicht fehlt uns eine Art:

Innovations-Navi für Familien.

Wo wohne ich?

Wie alt ist mein Kind?

Was interessiert es?

Robotik?

Biologie?

Handwerk?

KI?

Programmierung?

Weltraum?

Chemie?

Elektronik?

Was gibt es in 20, 30 oder 50 Kilometern Entfernung?

Was kostet es?

Braucht man Vorkenntnisse?

Wann kann man anfangen?

Genau diese Orientierung könnte aus vielen einzelnen Angeboten ein wirkliches System machen.

Was wir wissen

Deutschland besitzt inzwischen 165 registrierte regionale MINT-Netzwerke, verteilt über alle 16 Bundesländer. Sie sollen lokale Akteure vernetzen und MINT-Angebote für Kinder und Jugendliche stärker sichtbar und zugänglich machen.

Baden-Württemberg besitzt mit dem Schülerforschungszentrum Südwürttemberg eine etablierte außerschulische Forschungsstruktur, in der Kinder und Jugendliche kostenlos eigene MINT-Projekte entwickeln können.

2026 nahmen allein 46 Jugendliche des SFZ in 21 Teams am RoboCup Germany teil; ein Team qualifizierte sich als deutscher Meister für die Weltmeisterschaft.

Die experimenta Heilbronn betreibt einen 450 Quadratmeter großen Maker Space sowie Schülerlabore und ein Jugendforschungszentrum mit Angeboten für eigene Projekte.

Berlin besitzt regelmäßige offene Jugend-hackt-Werkstätten; Hamburg hat inzwischen 49 Schulen in sein Makerhub-Netzwerk eingebunden.

Was noch unklar ist

Wir wissen nicht, wie viele Familien diese Möglichkeiten tatsächlich kennen.

Es existiert auch keine einfache bundesweite Kennzahl dafür, wie viele Kinder regelmäßig an solchen Angeboten teilnehmen und wie gleichmäßig der Zugang regional verteilt ist.

165 MINT-Regionen bedeuten außerdem nicht, dass Deutschland flächendeckend optimal versorgt ist.

Es gibt weiterhin Regionen mit deutlich weniger Infrastruktur.

Und wir können nicht behaupten, dass ein Makerspace oder Schülerlabor automatisch später mehr Ingenieure, Gründer oder Forscher hervorbringt.

Dazu sind Bildungswege zu komplex.

Was solche Einrichtungen aber leisten können, ist etwas Fundamentaleres:

Sie geben Kindern überhaupt die Möglichkeit herauszufinden, ob sie dafür brennen.

Was als Nächstes wichtig wird

Vielleicht sollten Eltern in Deutschland tatsächlich häufiger anfangen zu suchen.

Nach:

MINT-Region + Wohnort

Schülerforschungszentrum + Region

Maker Space + Jugendliche

Schülerlabor + Hochschule

Jugend hackt + Stadt

Robotik + Kinder

Jugend forscht + Region

Aber gleichzeitig sollten wir es ihnen nicht unnötig schwer machen.

Schulen könnten regionale Angebote einmal jährlich gebündelt vorstellen.

Kommunen könnten eine zentrale Jugend-Innovationsseite betreiben.

Unternehmen könnten Plätze und Mentoren bereitstellen.

Hochschulen könnten ihre Programme stärker öffnen.

Und vorhandene Netzwerke könnten besser miteinander verbunden werden, denn Möglichkeiten gibt es offensichtlich viele.

Orientierung deutlich weniger.

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Vielleicht verändert diese Recherche langsam auch unseren Blick auf Deutschland.

Wir fragen häufig:

Wo wird unsere nächste Generation von Innovatoren gefördert?

Die überraschende Antwort lautet:

An ziemlich vielen Orten, in großen Städten, in kleineren Städten, an Hochschulen, in Schülerforschungszentren, in Maker Spaces, in Schulen, in Vereinen, in Unternehmen.

Und in allen 16 Bundesländern existieren inzwischen regionale MINT-Strukturen.

Das heißt nicht, dass alles perfekt ist, aber vielleicht sollten wir aufhören, immer nur festzustellen:

„Deutschland müsste mehr machen.“

Und zusätzlich anfangen zu fragen:

„Was existiert bereits direkt vor unserer Haustür?“

Denn vielleicht sitzt irgendwo gerade ein zwölfjähriges Kind, das Roboter faszinierend findet.

Die Eltern wissen nur nicht, dass 30 Kilometer entfernt ein Labor existiert, in dem genau dieses Kind seinen ersten Roboter bauen könnte.

Das wäre dann kein Talentproblem.

Kein Motivationsproblem.

Und vielleicht nicht einmal ein Angebotsproblem.

Es wäre ein Informationsproblem.

Und das wäre eines der Probleme, die sich vergleichsweise einfach lösen ließen.

Autor

Michael Langner

Gründer & CEO von Cast Royal
Verantwortliche Redaktion

Michael Langner

Gründer & CEO von Cast Royal

Quellen

  1. Sonstige · abgerufen 07.10.2026
  2. Sonstige · abgerufen 07.10.2026
  3. Sonstige · veröffentlicht 23.03.2026 · abgerufen 07.10.2026
  4. 1. Platz beim Bundesumweltwettbewerb für UK-LA2 – Schülerforschungszentrum Südwürttemberg
    Fachmedium · veröffentlicht 01.10.2026 · abgerufen 07.10.2026
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Redaktionell geprüft Stand: 08.10.2026
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