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Digitalisierung ROQ Analyse

Vom Schüler zum Entwickler: Berlin lässt Jugendliche ihre eigenen Probleme hacken

Bestätigte Informationen

Was ist passiert?

Beim Maker Festival 2026 an der Berliner Hochschule für Technik präsentierten zehn Schülerteams ihre sogenannten „Hacks für eine bessere Schule“.

Die Projekte waren zuvor im Rahmen der Hackdays von Make Your School entstanden oder weiterentwickelt worden. Die Jugendlichen beschäftigten sich dabei mit konkreten Problemen aus ihrem Schulalltag und entwickelten daraus technische Lösungsansätze.

Der Ablauf dieser Hackdays folgt dabei ziemlich genau einem Innovationsprozess.

Zuerst:

Problem erkennen.

Dann:

Lösungsideen entwickeln.

Anschließend:

bauen, programmieren, testen und verändern.

Make Your School beschreibt die Hackdays als zwei- bis dreitägige offene Werkstattformate. Jugendliche arbeiten mit digitalen und elektronischen Werkzeugen, während Mentorinnen und Mentoren unterstützen, ohne ihnen einfach eine fertige Lösung vorzugeben.

Aus:

„Im Klassenraum ist es ständig zu laut“

kann beispielsweise eine selbst entwickelte Lautstärkeampel entstehen.

Das Entscheidende ist nicht das fertige Gerät.

Das Entscheidende ist der Weg dorthin.

Ein reales Problem wird in eine technische Lösung übersetzt.

In Berlin wurde daraus ein Wettbewerb

Beim Festival konnten die Jugendlichen ihre Entwicklungen anschließend vor Publikum und einer Fachjury präsentieren.

Ausgezeichnet wurden Projekte in den Kategorien:

Innovation, Design und Publikumspreis.

Den Innovationspreis erhielt 2026 das Team ThinkForce mit seinem „Notification Keyboard“. Den Designpreis gewann Team HaMa mit „LuFri“, während das Team KIKIriKI mit „KIKI“ den Publikumspreis erhielt.

Aber noch interessanter als die Gewinner ist das dahinterliegende System.

Das Festival ist lediglich die sichtbare Spitze.

Make Your School meldet inzwischen mehr als 466 durchgeführte Hackdays seit Projektbeginn, ein bundesweites Netzwerk aus 19 regionalen Hubs und rund 150 Mentorinnen und Mentoren, die bei den Hackdays eingesetzt werden.

Berlin ist an diesem Wochenende also der Präsentationsort.

Dahinter steckt längst ein bundesweites Netzwerk.

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ROQ Einordnung – Warum ist diese Nachricht wichtig?

Schulen sprechen seit Jahren über Digitalisierung.

Tablets, Smartboards, Lernplattformen, digitale Schulbücher.

Alles davon kann sinnvoll sein, aber:

Ein Tablet auf dem Tisch macht aus einem Schüler noch keinen Innovator.

Entscheidend ist, was damit passiert.

Digitale Bildung kann bedeuten:

„Hier ist ein Programm. So benutzt du es.“

Innovationsbildung beginnt eine Ebene weiter:

„Hier ist ein Problem. Wie würdest du es lösen?“

Dann verändert sich die Rolle des Jugendlichen.

Er wird vom Konsumenten zum Gestalter.

Und genau diese Fähigkeit wird später in Unternehmen ständig verlangt.

Probleme analysieren. Hypothesen bilden. Im Team arbeiten. Prototypen erstellen. Fehler erkennen. Lösungen verbessern. Präsentieren. Feedback bekommen. Weiterentwickeln.

Was in Berlin spielerisch geschieht, ist im Kern eine vereinfachte Form moderner Produktentwicklung.

Besonders interessant: Scheitern gehört ausdrücklich dazu

Passend dazu trug die Keynote beim Maker Festival den Titel:

„Mission Scheitern... Mission Erfolg“.

Artemis-Ingenieurin Annemarie Lohse erklärte anhand ihrer Arbeit in der Raumfahrt, warum Fehler und Fehlschläge Teil technischer Entwicklungsprozesse sein können.

Das passt fast perfekt zu dem Innovationsprinzip, das wir bei ROQ bereits herausgearbeitet haben.

Scheitern ist nicht das Ziel.

Lernen ist das Ziel.

In der Schule besitzt ein Fehler häufig eine andere Bedeutung.

Falsche Antwort. Punktabzug. Schlechte Note.

Bei einem Prototyp kann ein Fehler dagegen wertvoll sein.

Das Licht geht nicht an. Warum?

Der Sensor liefert falsche Daten. Warum?

Das Programm macht nicht das Erwartete. Warum?

Dann wird verändert, noch einmal getestet und plötzlich lernen Jugendliche etwas, das sich kaum durch Auswendiglernen vermitteln lässt:

Ich kann ein Problem selbst untersuchen und eine Lösung verbessern.

Und inzwischen gibt es erste Forschungsdaten

Besonders interessant wird Make Your School dadurch, dass das Projekt wissenschaftlich begleitet wird.

Seit 2024 untersucht ein Team der Leibniz Universität Hannover unter anderem, wie sich Hackdays auf das technikbezogene Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit und Problemlösekompetenzen der Jugendlichen auswirken.

Bis August 2026 konnten Daten von knapp 2.500 Schülerinnen und Schülern ausgewertet werden.

Die bisherigen Vorher-Nachher-Auswertungen zeigen positive Veränderungen unter anderem bei:

technischer Selbstwirksamkeit, Interesse an Technik, algorithmischem beziehungsweise komplexem Denken und Problemlösekompetenz.

Besonders Jugendliche mit wenig vorheriger Technik-Erfahrung zeigten stärkere Veränderungen. Die Ergebnisse sind allerdings weiterhin vorläufig; langfristige Effekte werden mit diesem Forschungsdesign bislang nicht erfasst.

Das ist wichtig.

Wir können daraus nicht behaupten:

Hackdays machen Kinder automatisch zu Ingenieuren.

Aber wir sehen einen Hinweis darauf, dass solche Formate etwas beeinflussen können, das lange vor der Berufswahl beginnt:

das eigene Zutrauen im Umgang mit Technik.

Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmer und Kommunen

Für Unternehmen: Fachkräfte kann man nicht erst mit 17 für Technik interessieren

Unternehmen sprechen ständig über Fachkräftemangel.

Ingenieure fehlen. IT-Fachkräfte fehlen. Techniker fehlen. Auszubildende fehlen.

Dann beginnt häufig Berufsmarketing.

Mit 15. Mit 16. Mit 17.

Vielleicht ist das teilweise zu spät gedacht, denn lange bevor ein Jugendlicher einen Ausbildungsberuf auswählt, hat er bereits Vorstellungen entwickelt:

Technik liegt mir, oder eben nicht.

Programmieren ist etwas für mich, oder nur für andere.

Ich kann Dinge bauen, oder ich kann das nicht.

Genau dort können solche Projekte ansetzen.

Nicht indem Unternehmen Kindern Werbung für Berufe vorsetzen, sondern indem Jugendliche selbst erleben:

Ich habe etwas gebaut... und es funktioniert.

Das kann keine Ausbildung ersetzen, aber es kann die Grundlage dafür schaffen, dass junge Menschen technische Berufe überhaupt als Möglichkeit betrachten.

Für Arbeitnehmer: Problemlösen wird wichtiger als Softwarewissen

Das Berliner Beispiel zeigt außerdem sehr gut, worauf sich die Arbeitswelt verändert.

Heute wird häufig gefragt:

Kennst du Programm X?

Kannst du Tool Y bedienen?

Aber einzelne Werkzeuge verändern sich ständig.

Eine wesentlich stabilere Kompetenz lautet:

Kannst du Probleme lösen?

Ein Problem verstehen. Informationen sammeln. Eine Idee entwickeln. Ein Werkzeug auswählen. Testen. Anpassen.

Genau diese Fähigkeit wird mit KI sogar noch wichtiger.

Denn wenn Maschinen zunehmend Teile des Schreibens, Programmierens und Analysierens übernehmen können, steigt der Wert der Frage:

Was soll überhaupt gelöst werden?

Jugendliche, die früh lernen, Technologie als Werkzeug für ein Problem zu betrachten, lernen deshalb möglicherweise etwas wesentlich Langlebigeres als die Bedienung einer einzelnen Software.

Für Kommunen: Innovation muss nicht erst im Technologiepark beginnen

Der Ansatz besitzt auch für Städte und Gemeinden eine interessante Dimension.

Innovation wird häufig räumlich gedacht:

Gründerzentrum. Technologiepark. Hochschule. Forschungsinstitut.

Doch vielleicht kann ein Innovationsökosystem viel früher beginnen.

In Schulen. Jugendzentren. Bibliotheken. Makerspaces.

Make Your School hat diese Idee bereits außerhalb von Schulen getestet.

Bei einem Pilotprojekt in einem Jugendzentrum in Berlin-Neukölln arbeiteten 16 Jugendliche während der Herbstferien an der Frage:

Wie können wir unseren eigenen Kiez verbessern?

Unterstützt von vier Mentorinnen und Mentoren entwickelten sie eigene Prototypen für Probleme und Bedürfnisse ihrer Nachbarschaft. Das Projekt kündigte an, diesen außerschulischen Ansatz 2026 erneut aufgreifen zu wollen.

Das ist besonders spannend.

Denn damit wird aus:

„Verbessere deine Schule“

irgendwann:

„Verbessere deine Nachbarschaft.“

Und genau dort beginnt gesellschaftliche Innovationskompetenz.

Neutrale Einordnung

Chancen & Risiken

Potenziale und mögliche Zielkonflikte werden bewusst nebeneinandergestellt.

Chancen

Vielleicht liegt der größte Wert solcher Programme gar nicht im Programmieren.

Nicht jeder Teilnehmer muss Entwickler werden.

Nicht jedes Kind wird später Ingenieurin.

Der entscheidende Gedanke ist grundlegender:

Ein Problem ist nicht automatisch etwas, mit dem ich leben muss.

Ich kann fragen:

Warum funktioniert das so?

Könnte man es anders machen?

Was brauche ich dafür?

Kann ich etwas bauen?

Das ist eine Form von Selbstwirksamkeit.

Und diese Denkweise lässt sich später auf beinahe jede Branche übertragen.

Unternehmertum. Forschung. Handwerk. Industrie. Pflege. Verwaltung. Software.

Innovation beginnt häufig genau dort:

Jemand akzeptiert ein bestehendes Problem nicht einfach als gegeben.

Und Making senkt die Eintrittsschwelle

Traditionelle Technikförderung kann schnell theoretisch werden.

Mathematik. Physik. Informatik.

Alles wichtige Grundlagen.

Making ergänzt aber etwas.

Man kann Technologie anfassen.

LED anschließen, Sensor testen, Code verändern, etwas drucken, etwas bauen und manchmal entsteht dadurch ein Zugang für Jugendliche, die sich selbst vorher gar nicht als besonders „technisch“ wahrgenommen haben.

Genau dazu passen die aktuellen vorläufigen Forschungsdaten: Besonders Teilnehmende mit wenig vorheriger technischer Erfahrung scheinen beim technikbezogenen Selbstkonzept stärkere Veränderungen zu zeigen.

Risiken

Auch hier sollten wir nicht übertreiben.

Ein zweitägiger Hackday ersetzt keinen Informatikunterricht.

Ein Maker Festival ersetzt keine langfristige MINT-Bildung.

Ein Prototyp macht noch keinen Ingenieur.

Und kurzfristig gemessene Veränderungen im Selbstkonzept beweisen keine langfristige Berufswirkung.

Genau darauf weist auch die wissenschaftliche Begleitung selbst hin:

Die Auswertungen sind vorläufig, weitere Datenerhebungen und Analysen laufen, und langfristige Auswirkungen liegen außerhalb des bisherigen Untersuchungsrahmens.

Die entscheidende Frage lautet deshalb:

Was passiert danach?

Kann das Kind weiterbauen?

Existiert ein Makerspace?

Gibt es eine AG?

Kommt ein weiterer Hackday?

Kann ein Jugendzentrum Technik bereitstellen?

Entsteht ein Praktikum?

Kommt später eine Hochschule hinzu?

Wenn solche Angebote miteinander verbunden werden, entsteht eine Lernkette.

Wenn sie Einzelereignisse bleiben, können sie trotzdem inspirierend sein... aber ihr langfristiger Einfluss dürfte begrenzter sein.

Perspektivenwechsel

Schule funktioniert traditionell oft so:

Eine Lehrkraft kennt die Aufgabe.

Eine Lehrkraft kennt die Lösung.

Schüler müssen den Weg dorthin finden.

Das ist für viele Lernziele sinnvoll.

Aber Innovation funktioniert anders.

Bei Innovation kennt am Anfang niemand die richtige Lösung.

Vielleicht ist selbst das Problem noch nicht vollständig verstanden.

Genau deshalb sind Formate wie die Hackdays interessant.

Die Jugendlichen beginnen nicht mit:

„Was möchte die Lehrkraft von mir hören?“

Sondern:

„Was stört uns eigentlich... und was könnten wir dagegen bauen?“

Das verändert Lernen.

Plötzlich wird Wissen nicht zum Endpunkt.

Es wird zum Werkzeug.

Ich brauche Programmierung, weil ich etwas bauen möchte.

Ich brauche Elektronik, weil mein Prototyp funktionieren soll.

Ich brauche Mathematik, weil ich etwas berechnen muss.

Vielleicht ist genau das einer der stärksten Wege, Lernen wieder mit Sinn zu verbinden.

Von Coburg nach Berlin: Zwei unterschiedliche Stufen derselben Idee

Und genau deshalb passt diese Nachricht so gut hinter unsere KinderUni-News aus Coburg.

Coburg sagt einem Kind:

Komm herein. Wissenschaft ist auch für dich.

Berlin sagt einige Jahre später:

Jetzt nutze dieses Wissen und baue selbst etwas.

Das sind zwei unterschiedliche Stufen.

Erst:

Neugier erzeugen.

Dann:

Gestaltungsfähigkeit entwickeln.

Und daraus könnte irgendwann eine viel größere Bildungskette entstehen:

entdecken → verstehen → ausprobieren → bauen → verbessern → anwenden.

Genau diese Logik finden wir auch in erfolgreichen Innovationssystemen.

Was wir wissen

Am 19. September 2026 fand das Maker Festival von Make Your School an der Berliner Hochschule für Technik statt. Zehn Jugendteams aus Deutschland präsentierten dort selbst entwickelte Prototypen für Probleme aus ihrem Schulalltag.

Make Your School arbeitet bundesweit mit zwei- bis dreitägigen Hackdays. Jugendliche identifizieren dabei Herausforderungen aus ihrer Schule, entwickeln Lösungsideen und setzen diese mit digitalen und elektronischen Werkzeugen als Prototypen um.

Seit Projektbeginn wurden nach Angaben von Make Your School mehr als 466 Hackdays durchgeführt. Das Netzwerk umfasst derzeit 19 regionale Hubs und rund 150 Mentorinnen und Mentoren.

Die laufende wissenschaftliche Begleitung hatte bis August 2026 Daten von knapp 2.500 Schülerinnen und Schülern ausgewertet. Die bislang vorläufigen Ergebnisse weisen auf Verbesserungen unter anderem bei technischer Selbstwirksamkeit, Interesse und verschiedenen Dimensionen des Problemlösens hin.

Was noch unklar ist

Wir wissen noch nicht, wie dauerhaft diese Veränderungen sind.

Wir wissen nicht, wie viele Teilnehmer später technische Ausbildungswege oder Studiengänge wählen.

Und wir können aus den bisherigen Untersuchungen nicht ableiten, dass Hackdays langfristig automatisch mehr Fachkräfte erzeugen.

Deshalb wäre die Aussage:

„Maker Education löst den Fachkräftemangel“

nicht belegt.

Was sich aber bereits untersuchen lässt, ist eine frühere Ebene:

Wie verändert sich die Wahrnehmung der eigenen technischen Fähigkeiten?

Genau dort zeigen die bisherigen Daten interessante Signale.

Was als Nächstes wichtig wird

Der nächste Entwicklungsschritt wäre deshalb nicht einfach:

mehr Festivals.

Interessanter wäre:

mehr Anschlussmöglichkeiten.

Hackday in der Schule.

Danach Zugang zu einem Makerspace, CoderDojo, Jugendzentrum, Kinder- und Junior-Uni, Unternehmensprojekt, Praktikum, Hochschule.

Vielleicht irgendwann das eigene Start-up.

Nicht jeder junge Mensch muss diese gesamte Route durchlaufen, aber sie sollte existieren, denn Talentförderung funktioniert besser, wenn auf den ersten Funken irgendwo eine nächste Möglichkeit wartet.

ROQ News

Einordnung von ROQ News

Vielleicht reden wir bei Kindern und Innovation zu häufig über die falsche Frage.

Wie bringen wir Kindern Technik bei?

Die spannendere Frage könnte lauten:

Wie bringen wir Kinder dazu, Technik als etwas zu verstehen, mit dem sie selbst ihre Welt gestalten können?

Berlin liefert darauf gerade ein interessantes Beispiel.

Jugendliche entdecken ein Problem.

Sie diskutieren, sie bauen, etwas funktioniert nicht, sie verändern es, dann stehen sie vor Publikum und erklären ihre eigene Lösung.

Das klingt spielerisch, aber genau dieser Ablauf begegnet ihnen später wieder.

In Forschung. In Start-ups. In Industrieunternehmen. In Produktteams.

Und vielleicht beginnt Innovationsfähigkeit deshalb nicht mit dem ersten Businessplan.

Auch nicht mit dem ersten Studium.

Es beginnt viel früher.

In dem Moment, in dem ein junger Mensch vor einem Problem steht und zum ersten Mal denkt:

„Warte mal. Vielleicht kann ich dafür selbst etwas bauen.“

Autor

Michael Langner

Gründer & CEO von Cast Royal
Verantwortliche Redaktion

Michael Langner

Gründer & CEO von Cast Royal

Quellen

  1. Maker Festival – Make Your School
    Sonstige · abgerufen 22.09.2026
  2. Maker Festival 2026: Tüfteln, coden und kreativ sein. – Berliner Hochschule für Technik
    Sonstige · abgerufen 22.09.2026
  3. Teilnahme am Wettbewerb – Make Your School
    Sonstige · abgerufen 22.09.2026
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Redaktionell geprüft Stand: 23.09.2026
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